Dachbox-Vergleich: 5 Universalboxen mit ADAC-Note
Fünf Dachboxen mit „gut“ im ADAC-Test im Vergleich: Thule, Hapro, Kamei, Atera und Norauto – mit gemessenem Volumen, Innenlänge für Ski und Gewicht.
Von Redaktion Dach & Heck · Aktualisiert am · 5 Modelle verglichen
Beste Note im Vergleich
Thule Motion 3 XL Low
Die sicherste Wahl im Test und lang genug für Ski bis 200 cm. Wer ein Auto mit knapper Dachlast hat, sollte das hohe Eigengewicht einrechnen.
gut (2,0)ADAC, Dezember 2024Vergleichstabelle
| Merkmal | Beste Note im Vergleich | | Leichteste Box | | Preis-Leistungs-Sieger (ADAC) |
|---|---|---|---|---|---|
| Unabhängiger Test | gut (2,0)ADAC, Dezember 2024 | gut (2,2)ADAC, Dezember 2024 | gut (2,2)ADAC, Dezember 2024 | gut (2,3)ADAC, Dezember 2024 | gut (2,5)ADAC, Dezember 2024 |
| Volumen (Hersteller) | 400 l | 410 l (Herstellerangabe, wie im ADAC-Test genannt.) | 400 l | 420 l | 385 l (Angabe von ATU, dem Vertriebspartner von Norauto in Deutschland.) |
| Volumen (gemessen) | 360 l (Gemessen vom ADAC mit Schüttgut (Test Dezember 2024).) | 380 l (Gemessen vom ADAC mit Schüttgut (Test Dezember 2024).) | 380 l (Gemessen vom ADAC mit Schüttgut (Test Dezember 2024).) | 380 l (Gemessen vom ADAC mit Schüttgut (Test Dezember 2024).) | 380 l (Gemessen vom ADAC mit Schüttgut (Test Dezember 2024).) |
| Außenmaße (L × B × H) | 216 × 89 × 36 cm | nicht angegeben (Die Website des Herstellers war bei unserer Prüfung nicht erreichbar. Händlerangaben übernehmen wir nicht ungeprüft.) | 190 × 75 × 43 cm | 191 × 81 × 42 cm | 180 × 82 × 41 cm |
| Innenlänge | 193 cm (Nutzbare Länge, gemessen vom ADAC. Thule nennt Innenmaße von 203 × 74 × 30 cm und Ski bis 200 cm.) | 179 cm (Nutzbare Länge, gemessen vom ADAC.) | 178 cm (Nutzbare Länge, gemessen vom ADAC. Kamei nennt Innenmaße von 178 × 65 × 37 cm.) | 179 cm (Nutzbare Länge, gemessen vom ADAC. Atera nennt Innenmaße von 186 × 76 × 37 cm.) | 170 cm (Nutzbare Länge, gemessen vom ADAC.) |
| Zuladung | 75 kg | 75 kg | 50 kg | 75 kg | 75 kg |
| Eigengewicht | 23,4 kg (Gemessen vom ADAC. Thule gibt 23 kg an.) | 17,4 kg (Gemessen vom ADAC.) | 13,9 kg (Gemessen vom ADAC. Kamei gibt ca. 15 kg an.) | 17,9 kg (Gemessen vom ADAC. Atera gibt 17,5 kg an.) | 15,4 kg (Gemessen vom ADAC. ATU gibt 14,5 kg an.) |
| Öffnung | beidseitig | beidseitig | beidseitig | beidseitig | einseitig (Öffnung auf der rechten Seite (Beifahrerseite).) |
| Preis ca. | 900 € (Mittlerer Preis laut ADAC-Test (Dezember 2024); aktuelle Händlerpreise können abweichen.) | 459 € (Mittlerer Preis laut ADAC-Test (Dezember 2024); aktuelle Händlerpreise können abweichen.) | 529 € (Mittlerer Preis laut ADAC-Test (Dezember 2024); aktuelle Händlerpreise können abweichen.) | 687 € (Mittlerer Preis laut ADAC-Test (Dezember 2024); aktuelle Händlerpreise können abweichen.) | 350 € (Mittlerer Preis laut ADAC-Test (Dezember 2024); aktuelle Händlerpreise können abweichen.) |
| Angebot | Beim Hersteller ansehen (Herstellerseite von Thule Motion 3 XL Low, öffnet in neuem Tab) Details ansehen | Details ansehen | Beim Hersteller ansehen (Herstellerseite von Kamei Base 400, öffnet in neuem Tab) Details ansehen | Beim Hersteller ansehen (Herstellerseite von Atera Casar L, öffnet in neuem Tab) Details ansehen | Beim Hersteller ansehen (Herstellerseite von Norauto Bermude 300, öffnet in neuem Tab) Details ansehen |
Die Modelle im Detail
Modell 1: Thule Motion 3 XL Low
Dachbox
Die sicherste Wahl im Test und lang genug für Ski bis 200 cm. Wer ein Auto mit knapper Dachlast hat, sollte das hohe Eigengewicht einrechnen.
Unabhängige Tests
ADAC (Dezember 2024): gut (2,0)
Platz 2 von 13, Crashsicherheit mit 1,0 bewertet. Gemessen 360 statt 400 Liter, leichter Wassereintritt im Regentest.
Zum Testbericht
- Volumen (Hersteller)
- 400 l
- Volumen (gemessen)
- 360 l (Gemessen vom ADAC mit Schüttgut (Test Dezember 2024).)
- Außenmaße (L × B × H)
- 216 × 89 × 36 cm
- Innenlänge
- 193 cm (Nutzbare Länge, gemessen vom ADAC. Thule nennt Innenmaße von 203 × 74 × 30 cm und Ski bis 200 cm.)
- Zuladung
- 75 kg
- Eigengewicht
- 23,4 kg (Gemessen vom ADAC. Thule gibt 23 kg an.)
- Öffnung
- beidseitig
- Preis ca.
- 900 € (Mittlerer Preis laut ADAC-Test (Dezember 2024); aktuelle Händlerpreise können abweichen.)
Vorteile
- Beste Crashnote im Test (1,0), gleichauf mit der baugleichen Audi-Box
- Größte nutzbare Länge in diesem Vergleich: 193 cm laut ADAC-Messung
- Beidseitig zu öffnen, Montage mit Drehmomentanzeige
Nachteile
- Schwer: 23,4 kg gemessen – das geht von der Zuladung ab
- Gemessenes Volumen rund 10 % unter der Herstellerangabe
- Teuerste Box in diesem Vergleich
Daten von Herstellern und unabhängigen Prüfern – nicht von uns selbst getestet. Datenstand: . Quellen: [1] [2]
Modell 2: Hapro Traxer 6.6
Dachbox
Solide Box mit guter Konstruktion zum mittleren Preis. Die Schwächen liegen im Detail, etwa beim Einfädeln der Gurte.
Unabhängige Tests
ADAC (Dezember 2024): gut (2,2)
Gut verarbeitet, Befestigung mit Drehmomentbegrenzung. Gemessen 380 statt 410 Liter, Gurte umständlich einzufädeln.
Zum Testbericht
- Volumen (Hersteller)
- 410 l (Herstellerangabe, wie im ADAC-Test genannt.)
- Volumen (gemessen)
- 380 l (Gemessen vom ADAC mit Schüttgut (Test Dezember 2024).)
- Außenmaße (L × B × H)
- nicht angegeben (Die Website des Herstellers war bei unserer Prüfung nicht erreichbar. Händlerangaben übernehmen wir nicht ungeprüft.)
- Innenlänge
- 179 cm (Nutzbare Länge, gemessen vom ADAC.)
- Zuladung
- 75 kg
- Eigengewicht
- 17,4 kg (Gemessen vom ADAC.)
- Öffnung
- beidseitig
- Preis ca.
- 459 € (Mittlerer Preis laut ADAC-Test (Dezember 2024); aktuelle Händlerpreise können abweichen.)
Vorteile
- Gute Konstruktionsnote (1,9), Kältefestigkeit mit 1,0 bewertet
- Beidseitig zu öffnen, Befestigung mit Drehmomentbegrenzung
- Gleiche Gesamtnote wie die Kamei Base 400 bei niedrigerem Preis
Nachteile
- Gemessenes Volumen 30 Liter unter der Herstellerangabe
- Zurrösen laut ADAC umständlich und teils scharfkantig
- Verschluss rastet laut ADAC schlecht ein
Daten von Herstellern und unabhängigen Prüfern – nicht von uns selbst getestet. Datenstand: . Quellen: [1] [2]
Modell 3: Kamei Base 400
Dachbox
Die leichteste Box in diesem Vergleich und innen am besten nutzbar. Für schweres Gepäck reicht die Zuladung von 50 kg aber nicht.
Unabhängige Tests
ADAC (Dezember 2024): gut (2,2)
Leicht, flacher Boden und laut ADAC am besten nutzbarer Laderaum. Offene Befestigungsklauen können beim Aufsetzen den Lack beschädigen.
Zum Testbericht
- Volumen (Hersteller)
- 400 l
- Volumen (gemessen)
- 380 l (Gemessen vom ADAC mit Schüttgut (Test Dezember 2024).)
- Außenmaße (L × B × H)
- 190 × 75 × 43 cm
- Innenlänge
- 178 cm (Nutzbare Länge, gemessen vom ADAC. Kamei nennt Innenmaße von 178 × 65 × 37 cm.)
- Zuladung
- 50 kg
- Eigengewicht
- 13,9 kg (Gemessen vom ADAC. Kamei gibt ca. 15 kg an.)
- Öffnung
- beidseitig
- Preis ca.
- 529 € (Mittlerer Preis laut ADAC-Test (Dezember 2024); aktuelle Händlerpreise können abweichen.)
Vorteile
- Leichteste Box in diesem Vergleich: 13,9 kg gemessen
- Flacher Boden, Laderaum laut ADAC am besten nutzbar
- Schloss verriegelt beim Schließen automatisch und hörbar
Nachteile
- Zuladung nur 50 kg statt der sonst üblichen 75 kg
- Nur zwei Zurrgurte nutzbar
- Offene Befestigungsklauen können beim Aufsetzen das Auto zerkratzen
Daten von Herstellern und unabhängigen Prüfern – nicht von uns selbst getestet. Datenstand: . Quellen: [1] [2]
Modell 4: Atera Casar L
Dachbox
Komfortabel in Montage und Bedienung. Wer viel Volumen braucht, sollte mit den gemessenen 380 Litern rechnen, nicht mit 420.
Unabhängige Tests
ADAC (Dezember 2024): gut (2,3)
Gut verarbeitet und einfach zu montieren. Gemessen 380 statt 420 Liter, Verschluss rastet schlecht ein.
Zum Testbericht
- Volumen (Hersteller)
- 420 l
- Volumen (gemessen)
- 380 l (Gemessen vom ADAC mit Schüttgut (Test Dezember 2024).)
- Außenmaße (L × B × H)
- 191 × 81 × 42 cm
- Innenlänge
- 179 cm (Nutzbare Länge, gemessen vom ADAC. Atera nennt Innenmaße von 186 × 76 × 37 cm.)
- Zuladung
- 75 kg
- Eigengewicht
- 17,9 kg (Gemessen vom ADAC. Atera gibt 17,5 kg an.)
- Öffnung
- beidseitig
- Preis ca.
- 687 € (Mittlerer Preis laut ADAC-Test (Dezember 2024); aktuelle Händlerpreise können abweichen.)
Vorteile
- Laut ADAC eine der am einfachsten zu montierenden Boxen
- Beidseitig zu öffnen, Befestigung mit Drehmomentbegrenzung
- Deckel mit Hebe- und Senkhilfe
Nachteile
- Gemessenes Volumen 40 Liter unter der Herstellerangabe
- Schwächste Note bei den Fahreigenschaften in diesem Vergleich (2,8)
- Zurrösen umständlich einzufädeln
Daten von Herstellern und unabhängigen Prüfern – nicht von uns selbst getestet. Datenstand: . Quellen: [1] [2]
Modell 5: Norauto Bermude 300
Dachbox
Die Sparwahl für Sommergepäck. Für den Skiurlaub vorher prüfen, ob die eigenen Ski in 170 cm Innenlänge passen.
Unabhängige Tests
ADAC (Dezember 2024): gut (2,5)
Preis-Leistungs-Sieger, gebaut von Hapro und bei ATU erhältlich. Nur einseitig zu öffnen, nur zwei Gurte, Ski über 170 cm passen nicht gut.
Zum Testbericht
- Volumen (Hersteller)
- 385 l (Angabe von ATU, dem Vertriebspartner von Norauto in Deutschland.)
- Volumen (gemessen)
- 380 l (Gemessen vom ADAC mit Schüttgut (Test Dezember 2024).)
- Außenmaße (L × B × H)
- 180 × 82 × 41 cm
- Innenlänge
- 170 cm (Nutzbare Länge, gemessen vom ADAC.)
- Zuladung
- 75 kg
- Eigengewicht
- 15,4 kg (Gemessen vom ADAC. ATU gibt 14,5 kg an.)
- Öffnung
- einseitig (Öffnung auf der rechten Seite (Beifahrerseite).)
- Preis ca.
- 350 € (Mittlerer Preis laut ADAC-Test (Dezember 2024); aktuelle Händlerpreise können abweichen.)
Vorteile
- Günstigste Box mit „gut“ im ADAC-Test
- Gemessenes Volumen nahe an der Herstellerangabe
- Einfache Montage, Befestigung an den Trägerabstand anpassbar
Nachteile
- Nur von der Beifahrerseite zu öffnen
- Nutzbare Länge nur 170 cm – zu kurz für viele Ski
- Nur zwei Gurte, leichter Wassereintritt im Regentest
Daten von Herstellern und unabhängigen Prüfern – nicht von uns selbst getestet. Datenstand: . Quellen: [1] [2]
So ist dieser Vergleich entstanden
Wir haben keine Dachbox selbst getestet. Grundlage ist der Dachboxentest, den ADAC und ÖAMTC im Dezember 2024 veröffentlicht haben. Die Clubs haben 13 kompakte Boxen um 400 Liter geprüft, die Ski bis 175 cm aufnehmen sollten: im Crashtest, bei Ausweichmanövern, im Regen- und im Kältetest und beim Montieren. Außerdem haben sie Volumen, Gewicht und nutzbare Länge selbst gemessen.
In diesen Vergleich haben wir die fünf Boxen aufgenommen, die mit „gut“ abgeschnitten haben und auf handelsübliche Dachträger passen. Die Maße stammen von den Herstellern, Gewicht, Volumen und Innenlänge aus der Messung des ADAC.
Kaufberatung: Darauf kommt es an
Dachlast: Das Gewicht der Box zählt mit
Jedes Auto hat eine zulässige Dachlast, die in der Betriebsanleitung steht. Davon gehen das Gewicht des Dachträgers und der leeren Box ab. Der ADAC rechnet das am Testauto vor: Ein VW Golf darf 75 kg auf dem Dach tragen. Mit der schwersten Box im Test (23,9 kg) und einem Dachträger von 5,1 kg bleiben nur 46 kg für das Gepäck.
Deshalb lohnt der Blick auf das Eigengewicht. In unserem Vergleich liegen zwischen der leichten Kamei Base 400 (13,9 kg) und der Thule Motion 3 XL Low (23,4 kg) fast zehn Kilogramm.
Daneben hat jede Box eine eigene Zuladung. Bei den meisten Modellen sind das 75 kg, bei der Kamei Base 400 nur 50 kg. Es gilt immer der kleinere der beiden Werte.
Volumen: Mit dem gemessenen Wert rechnen
Fast alle Boxen im Test fassen weniger, als der Hersteller angibt. Bei der Thule Motion 3 XL Low hat der ADAC 360 statt 400 Liter gemessen, bei der Atera Casar L 380 statt 420 Liter. Am nächsten an der Angabe liegt die Norauto Bermude 300 mit 380 von 385 Litern. In der Tabelle zeigen wir beide Werte nebeneinander.
Wie gut sich der Platz nutzen lässt, hängt außerdem vom Boden und den Verschlüssen ab. Am besten gelöst hat das laut ADAC Kamei mit einem flachen Boden.
Innenlänge: Wichtig für Ski
Für Ski zählt die nutzbare Länge innen, nicht die Außenlänge. Der ADAC hat sie nachgemessen:
- Thule Motion 3 XL Low: 193 cm
- Hapro Traxer 6.6 und Atera Casar L: je 179 cm
- Kamei Base 400: 178 cm
- Norauto Bermude 300: 170 cm. Ski über 170 cm lassen sich laut ADAC nicht ordentlich verstauen.
Öffnung und Montage
Eine Box, die sich von beiden Seiten öffnen lässt, ist leichter zu beladen, besonders bei hohen Autos. Bis auf die Norauto Bermude 300 öffnen alle Boxen in diesem Vergleich beidseitig. Die Norauto öffnet nur zur Beifahrerseite.
Bei der Montage helfen Schnellbefestigungen mit Drehmomentbegrenzung oder -anzeige: Sie zeigen, wann die Box fest genug sitzt. Am einfachsten zu montieren waren laut ADAC die Systeme von Atera, Audi, Mercedes, Hapro und Thule. Ob eine Box auf dein Auto und deinen Dachträger passt, steht in den Angaben des Herstellers, bei Bedarf hilft der Fachhandel mit den Daten aus dem Fahrzeugschein.
Diese Boxen haben im Test schlecht abgeschnitten
Die Northline EVOspace TEF XL und die VDP Xtreme 400 bekamen nur „ausreichend“ (4,0). Beide lösten sich im City-Crashtest bei 30 km/h vom Dachträger. Bei der VDP-Box brach im Kältetest der Deckel, und sie fasste rund 20 % weniger als angegeben.
Die G3 Spark 480 erhielt „befriedigend“ (2,7). Im Kältetest riss der Boden, im Crashtest trat Ladung aus der Box. Laut einer Stellungnahme von G3 ist sie nur für drei Paar Ski zugelassen. Der ADAC empfiehlt, sie höchstens so zu beladen.
Unterwegs mit Dachbox
- Das Auto ist höher als sonst: Vorsicht bei Garagen, Parkhäusern und Waschanlagen.
- Seitenwind wirkt stärker, besonders auf Brücken und beim Überholen von Lkw.
- Nach einigen Kilometern Box und Ladung noch einmal prüfen.
- Box und Dachträger abbauen, wenn du sie nicht brauchst. Das spart Sprit und reduziert Windgeräusche.
Wer neben der Dachbox auch Fahrräder auf der Anhängerkupplung mitnimmt, kann die Stützlast mit unserem Stützlast-Rechner prüfen.
Quellen
Häufige Fragen
Welche Dachbox ist die beste?
Im ADAC-Test vom Dezember 2024 lag die Audi Ski- und Gepäckbox vorn (gut, 1,9), knapp vor der baugleichen Thule Motion 3 XL Low (gut, 2,0). Die Audi-Box gibt es über Audi-Händler, die Thule-Box im freien Handel. Mit Note 2,2 folgen Hapro Traxer 6.6 und Kamei Base 400.
Was kostet eine gute Dachbox?
Laut ADAC gibt es eine gute Dachbox ab etwa 350 Euro. So viel kostete die Norauto Bermude 300 im Test. Die Thule Motion 3 XL Low lag bei rund 900 Euro.
Wie viel darf ich in die Dachbox laden?
Von der zulässigen Dachlast des Autos ziehst du das Gewicht von Dachträger und leerer Box ab. Bei 75 kg Dachlast, 5 kg Dachträger und 23 kg Box bleiben 47 kg. Zusätzlich gilt die Zuladung der Box selbst, bei der Kamei Base 400 sind das nur 50 kg.
Passen Ski in eine kompakte Dachbox?
Entscheidend ist die nutzbare Innenlänge. Der ADAC hat zwischen 170 cm (Norauto Bermude 300) und 193 cm (Thule Motion 3 XL Low) gemessen. Die Ski sollten einige Zentimeter kürzer sein als dieser Wert.
Wie schnell darf ich mit Dachbox fahren?
Der ADAC nennt 130 km/h als empfohlene Höchstgeschwindigkeit. Maßgeblich ist die Angabe in der Anleitung von Box und Dachträger.